#1: Mein Leben, mein Denken - wie ich alles unter einen Hut bekomme und trotzdem glücklich bin.

September 23, 2018

Schön, dass du da bist. „Mein Leben, mein Denken“ ist wieder eine zweiteilige Serie, wo ich meine Gedanken und Erfahrungen mit dir teile. Der erste Teil, den du jetzt gleich lesen wirst, wird dir vielleicht Kopfschmerzen verursachen - denn er kann dich dazu anregen viel nachzudenken und einige Dinge zu hinterfragen. Ich bin von Natur aus ein etwas kritischer Mensch, ich hinterfrage gerne Dinge und glaube nie sofort etwas nur weil ich es gehört oder gesehen habe. Heute hast du die Möglichkeit einen tiefen Einblick in meine Gedanken und Überlegungen zu bekommen.

 

Wenn mich jemand fragt was ich alles mache, bekomme ich als Reaktion oft nur große Augen oder die Frage nach dem anstehenden Burn-out. Ganz ehrlich? Manchmal da gibt es Phasen, da frage ich mich das auch und manchmal frage ich mich, wie es sein kann dass es Menschen gibt die nur mit Studium oder nur mit Arbeit überfordert sind. Natürlich weiß ich, dass nicht jeder Mensch gleich ist, und jeder seine eigenen Grenzen hat. Oder ob man will oder nicht will.

 

„Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen,

bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.“

 

Für mich gibt es viele bewundernswerte Menschen auf dieser Welt, die wissen was sie wollen und egal wie, sie gehen ihren Weg bis sie das geschafft haben wovon sie so lange geträumt haben. Da die meisten Träumer klein angefangen haben, gab es Momente wo man mit einem 40 Stunden Job und neuer Berufung jongliert hat, wo man Nächte lang Bücher gewälzt oder von einem Webinar in das nächste gehüpft ist. Momente mit Schlafmangel und schlechter Essensgewohnheiten. Solange bis ihr Ziel greifbar war. Das sind für mich Träumer, Visionäre und Umsetzer. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die Stunden damit verbringen darüber zu reden etwas ändern zu wollen und im Anschluss jammern warum es nicht funktioniert. Die am Abend gemütlich vorm Fernseher sitzen, am Wochenende ständig feiern sind und sich dann fragen, wann kommt endlich das Wunder vom Himmel gefallen. Ganz ehrlich? Wenn du nicht bereit bist etwas zu verändern, auf Dinge zu verzichten und nicht zwischen wichtig und unwichtig entscheiden kannst, dann wirst du auch genau dort bleiben wo du gerade stehst.

 

„Wer will, findet Wege - wer nicht will, findet Gründe"


Jetzt denken sich vielleicht einige „ABER, ...“ nein kein aber, denn nach jedem aber kommt nichts gutes oder wertvolles - so meine Erfahrung. Nach dem „ ber" kommen Ausreden, wo du versuchst andere davon zu überzeugen warum Dinge nicht klappen, oder warum es gar nicht möglich ist. In Wirklichkeit versucht du nicht andere zu überzeugen sondern einfach nur dich selbst. Dich selbst zu überzeugen, in einer gewohnten und angenehmen Routine zu bleiben, nichts zu verändern und für immer das gleiche machen zu können - weil es sicher ist - weil es durchschaubar ist - weil es gemütlich ist UND vorallem weil du dann nicht aus deiner Komfortzone hinaus musst und Energie investieren musst. 

Also ich möchte jetzt mit 25 Jahren noch nicht wissen wie meine nächsten 50, 60, 70 oder sogar 80 Jahre aussehen, jeder Tag und jede Stunde, ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch, ich möchte Leben, selbstbestimmt und frei, mit vielen neuen Erfahrungen, Höhen und Tiefen und ganz vielen Wundern. Willst du das denn nicht auch?

 

"Solltest Du Dich eines Tages in einem chronisch undichten Boot befinden, dann ist es wahrscheinlich besser, deine Energie darein zu investieren, in ein anderes Boot umzusteigen, als ständig Lecks zu stopfen.”


Viele Menschen die ich schätze und liebe, haben oft das selbe Problem: sie wissen zwar, dass sie etwas verändern wollen aber nicht WIE? Das ist natürlich keine leichte Frage und in diesem WIE steckt ganz viel intensive Energie - gesellschaftliche Energie. Immerhin erwartet die Gesellschaft, die Familie oder dein Umkreis von dir, dass du am besten im Jugendalter schon weißt, was du die nächsten 100 Jahre machst - jeden Tag - jede Stunde. Ist es nicht so? Aber wenn wir eins aus dem Gedankengut der neuen Generationen (Y-Generation/Millennials) lernen können, dann dass wir uns nicht ein Leben lang einer einzigen Sache verpflichten wollen/können. Das Routinen nicht das Leben sind und das wir alle Möglichkeiten haben, die wir uns nur vorstellen können. Und wieso denken die neuen Generationen so? Kurz gesagt: weil sie meistens Eltern haben, einer Generation, wo Routine und gesicherter Job wichtig waren, Lebenserhaltend, die jedoch jetzt mit 40 oder 50  Jahren nachdenken, ob das wirklich richtig war? die immer Veränderungen wollten aber sie nicht zugelassen haben, durch Angst geprägte Erziehungsglaubenssätze aus dem Krieg oder der Weltwirtschaftskrise und Eltern die versucht haben, diese nicht gelebte Freiheit ihren Kindern mitzugeben. Die Werte der 80er und 90er Jahre waren, Freiheit, Offenheit, Liberalität und vorallem Selbstständigkeit und genau diese Werte sind es, die die heutigen Generationen bestärken „ihr Ding zu machen!"

 

„Es ist nicht notwendig, außergewöhnliche Dinge zu tun,

um außergewöhnliche Resultate zu erzielen.“

 

Soll ich dir eines sagen? Ich bin mir sicher, Generation hin oder her. Jeder kann Veränderung schaffen und glücklich sein, der erste Schritt ist es nur es wirklich zu wollen!


Ich WILL - ich KANN - ich WERDE

 

So einfach ist es. 

 

Nach diesem langen Monolog willst du bestimmt wissen, wie du herausfinden kannst, was und vor allem wie du zu dieser Veränderung kommen kannst?

 

Mein erster Tipp an Dich:

 

Erstelle ein Visionboard. 

V I S I O N - was ist deine Vision, was sind deine Träume, wo siehst du dich in 10, 20, 30 Jahren. Wenn du alles haben könntest was du möchtest was wäre das? Stelle dir all diese Fragen und fang an, Fotos auszudrucken, zu zeichnen oder sie aus Heften auszuschneiden. Gestalte dir dein VISIONBOARD. Egal ob auf Kork, Magnet, auf einem Plakat oder in einem Bilderrahmen. Du hast vollkommene Freiheiten, wie du dir dein persönliches Visionboard gestalten möchtest. Dann gib dort alle Dinge hinauf, die zu deiner Vision und deinen Träumen zählen. Egal ob es ein Haus ist, ein paar neue Schuhe oder ein bestimmtes Gehalt auf deinem Konto. 

 


Wichtig: es ist DEIN Visionboard. Wenn dein Freund oder deine Mama auch eines möchte, darf sie ihr eigenes machen. Das jedoch gehört nur DIR und deinen Träumen und Visionen.

 

Nächster Tipp: mach es FIX! jetzt hast du vielleicht Bilder von Häusern und Schuhen auf diesem Plakat und jetzt schreibst du Jahreszahlen auf einen Zettel und klebst sie zu den unterschiedlichen Bildern dazu. 

 

zum Beispiel: mein Traumhaus mit Garten - 2020. Die Traumschuhe 2019 usw...

und jetzt hänge es an einem Ort, wo du es jeden Tag siehst. 

 

Wichtig hierbei ist noch: der FOKUS

Ähnlich wie bei einer Meditation, darfst du dich jetzt in deine Vision hineindenken, also nur darauf fokussieren und wie einen Film im Kopf abspielen zu lassen. Mindestens 10 Minuten lang, um deine emotionalen Beweggründe zu aktivieren. Denn wir Menschen sind emotionale Wesen, und wenn dieses Visionboard bei dir nichts emotionales bewegt, dann ist es auch nicht langfristig. Nun lass diesen Film abspielen mit allen Empfindungen, wie als sei es echt, wie als hättest du das perfekte paar Schuhe schon und lebst schon in deinem Traumhaus. Einfach nur, um dir klar darüber zu werden wo, wie und mit wem du dich siehst.

 

Schon hast du den ersten Schritt gewagt und bist selbst jetzt schon aktiv aus deiner Komfortzone herausgekommen. Du kannst stolz auf dich sein! Damit du dich jetzt nicht überfordert fühlst, wird am Mittwoch ein weiterer Blogartikel dazu kommen, wo ich dir noch mehr Tipps gebe und vorallem aus meinem Leben erzähle. Wie ich mein Vollzeitstudium, mit meinem Job als Kindergartenpädagogin, plus meiner Leidenschaft dem Bloggen sowie nicht zu vergessen, meinem Partner, meine Freunde, meinen Hund und den Haushalt unter einen Hut bekomme.

 

Bis dahin, alles Liebe und ...

 

"Lebe das Leben dass du schon immer leben wolltest

und fange noch heute damit an!" 

                                                                                     Einige Zitate stammen von Warren Buffet (Werbung/Namensnennung) 

 

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