Teil 2: Emotional Detox mit Heike Bauer

August 14, 2018

 

In Zusammenarbeit mit der lieben Heike Bauer entstand ein wunderbares 50 minütiges Video auf meinem Youtubekanal zu dem Thema emotional eating. Dort findet ihr Inspirationen, Lebensgeschichten und weitere Weisheiten über dieses Thema. Schaut es euch aufjedenfall an: denn am Ende des Videos hat die liebe Heike für euch noch ein ganz persönliches Geschenk vorbereitet. Aufgrund des Videos habe ich diesen Artikel verfasst, für alle die gerne viel Lesen! Ich wünsche euch viel Spaß und Freude in eurem Leben, und dass ihr viel für euch persönlich mitnehmen konntet.

 

 

Emotional Detox ist Entgiften auf emotionaler Ebene. Also Altlasten, was einen persönlich belastet oder nicht gut tut. Oftmals entstehen „Vergiftungen“ auf der Gedankenebene. Denn eine Emotion beruht immer auf einen Gedanken. Auch alte Glaubenssätze, negative Gedankenmuster und Blockaden sind dafür verantwortlich. Alte Muster und Gedanken wiederholen sich immer wieder und du möchtest diese erkennen und ändern? Dann lies unbedingt weiter.

 

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder uns selbst. In diesem Sinne sind alle Glaubenssätze Aussagen, die eine Bedeutung, Wertung oder Ursache bzw. Wirkung haben. Unser Denken und Handeln sowie unsere Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Möchtest Du Dein Leben positiv verändern so ist es hilfreich und wichtig Dir diese bewusst zu machen. Dabei unterscheide ich zwischen offensichtlichen Glaubenssätzen, die man jeden Tag teilweise ausspricht oder laut denkt und den nicht so offensichtlichen, unbewussten Überzeugungen, deren Entstehung bis in tiefste Kindheit zurückreichen kann.

Wir fühlen uns unter Stress und Druck gesetzt obwohl es ein automatischer Prozess ist der sich unter anderem in der Kindheit/Erziehung geprägt hat. Das kann dich, deinen Partner und deine Mitmenschen belasten.

Frage dich: welche Glaubenssätze trage ich noch mit mir herum, die mich im Leben einschränken statt unterstützen?

 

„Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung

unserer Glaubensmuster. (Anthony Robbins)“

 

Partnerschaften und Freundschaften können Veränderung hervorrufen wenn man sich selbst ändert. Man braucht nicht beide – nur eine Person. Wenn ich mich ändere und an mir arbeite, geschieht das automatisch in meinem Umfeld. 

 

„Gedanken erschaffen deine Gefühle,

deine Gefühle erschaffen dein Handeln, 

dein Handeln erschafft deine Gewohnheiten

und die Gewohnheiten erschaffen dein Leben“

 

Umgang mit Emotionen

Natürlich kann dich nur jemand verärgern oder aufregen wenn etwas in dir verankert ist, das diese Wahrheit glaubt. Ein Beispiel dazu: wenn dich jemand anspricht bzgl. deines Gewichtes und du zufrieden mit dir bist, dann löst es nichts in dir aus. Wenn du jedoch unbewusst selbst nicht so happy mit deinem Gewicht oder deiner Gesamtsituation bist und dann kommt ein Satz oder ein Wort von deinem Gegenüber und du fühlst dich gekränkt, traurig oder wütend. Dann liegt der Ursprung darin, dass die Person mit ihrer Aussage nur deshalb Gefühle bei dir ausgelöst hat, weil du selbst unzufrieden damit bist und es vielleicht auch nicht wahrhaben möchtest oder dir nicht bewusst machst.  

 

„Wenn du deine Gedanken änderst, änderst du langfristig dein Leben“ 

 

Das heißt auch, dass du verantwortlich für dein Gefühlsleben bist. Denn deine Gefühle und Emotionen entstehen bei und aus dir. Also kann eine andere Person zwar ein Auslöser sein etwas aufgedeckt zu haben aber nie der "Schuldige" für deine Emotionen die du gerade empfindest sein. 

 

„Eine Aussage über dich kann nur dann etwas in dir Auslösen

wenn du es selbst über dich denkst“

 

Versuche nicht Gedanken oder Glaubenssätze zu vermeiden, denn dadurch ziehst du nur noch mehr negative Gedanken an. Sondern richte deine Aufmerksamkeit auf das was du hast. Lege den Fokus auf das Positive und die Fülle. Dadurch ziehst du automatisch alles Gute in dein Leben.

 

„Energie fließt dort hin wo du deine Aufmerksamkeit hinrichtest“ 

 

Verlorene Verbindungen

Unglück und Traurigkeit kann aufkommen wenn man das Gefühl hat, keine Verbindung zu seinem Umfeld zu haben. Dein Wohlgefühl hängt sehr oft davon ab soziale Kontakte und Verbindungen zu haben. Wir wollen uns verbunden und verstanden fühlen. Wir suchen Verbindungen, Ähnlichkeiten, kommunikativen Austausch und Nähe auf emotionaler Ebene. 

 

„Viele Missverständnisse entstehen weil wir uns nicht verstanden fühlen“ 

 

SOFORTHILFETIPPS – Was kann ich tun?

- Erkennen - von gleichen Mustern, Wünschen, Glaubenssätzen

- Bewusst machen der Situation

- Finde deinen persönlichen Weg.

- Triff eine Entscheidung -es ist okay wie ist gerade ist, aber ich möchte etwas verändern ...

- Komme ins Handeln/Tun - dadurch machst du deine ersten Schritte, und alles

   andere beginnt zu rollen

- Hast du ein Mangelempfinden? Suche deine Freude und dein Glücksempfinden nicht im    Außen. Denn dadurch ist die Ursache nicht gelöst.  

   Wenn du Liebe suchst, schenke dir selbst Liebe.

- Heilsame Arbeit mit deinem inneren Kind.

   Kann viele Ursachen im Hier und Jetzt auflösen.

- Heilung durch Kommunikation mit sich selbst oder seinem inneren Kind.

- Emotionstagebuch/Journaling: Hilfe durch Selbstreflektion.

   Connection zu sich selbst aufbauen. Stärke dadurch die Beziehung zu dir selbst.

   Lerne dich selbst besser kennen.

   Sei dir selbst deine beste Freundin. 

- Probiere dich im Meditieren. 

- Sprich mit dir selbst - Nimm dir Zeit für dich selbst und sei dir wichtig.

 

 

„Heilung funktioniert immer nur durch das weg lassen

von Dingen die dir nicht gut tun“

 

 

Buchtipps: 

Ella Kensington – Robbin und das positive fühlen.  

Stefanie Stahl - Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme

Johann Hari – Lost Connections (engl.)

 

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