Dem Erschöpfungszustand entgegen treten!

January 19, 2017

 

Es hat vielleicht schon jeden von uns einmal getroffen, wenn wir nicht mehr weiter wussten, uns alles zu viel wurde, wir dauerhaft schlecht gelaunt waren, die kleinsten Dinge uns zu nahe gingen. Vielleicht bist du ja heute hier um das zu ändern! (:  Große und kleine Probleme können schnell zu einem Erschöpfungszustand führen. Zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf, unzureichende Ernährung, Langeweile, Stress, emotionale Konflikte und viele weitere. 

Es gibt viele Gründe warum wir uns Erschöpft fühlen können, oft sind es schon die kleinen Umstellungen im Alltag die helfen können. Und falls mal alles schief geht nehmt diesen Satz mit auf euren Weg:

 

„Auch wenn es im Leben bergab geht, im Tal ist es meistens grün" <3 

 

Unterstützende Heilkräuter: 

 

- Baldrian ist die bekannteste Pflanze zur Anwendung bei Unruhezuständen, Nervosität und Einschlafstörungen. (Baldrian wird als Tee und Tinktur zu sich genommen).  

 

- Hopfen wirkt gegen Unruhe, Angstzustände und Schlafstörungen. (Als Tee einzunehmen)

 

- Melisse wird gegen Nervosität und Einschlafstörungen, vor allem in Form von Tees getrunken. 

 

- Lavendel findet bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und nervösen Darmbeschwerden Anwendung und besitzt u.a. auch eine krampflösende Wirkung.

 

Tipp: Lavendel und Melisse eignen sich auch sehr gut für Kräuterbäder. (in Form von ätherischen Ölen oder Teeaufguss)

 

- Hafer wird in der Phytotherapie und Homöopathie bei Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen, sowie bei nervöser Erschöpfung verwendet.

 

-Johanniskraut ist ein bewährtes pflanzliches Mittel bei depressiven Verstimmungen. (Kann  zu Wechselwirkungen mit zahlreichen Medikamenten (auch Anti Baby Pille!) kommen - bitte, mit dem Arzt absprechen).

 

-Ginseng gilt als ein Tonikum zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

 

 

Unterstützende Nahrungsmittel:

 

- Nahrungsmittel wie brauner Senf, Bohnensprossen, Soja, Hafer, Erdnüsse, Brunnenkresse - um den Dopamin-Spiegel (Glückshormon) im Körper zum Fließen zu bringen. 

 

- Zimt & Ingwer: Zimt hat ein energetisierendes Zimtaldehyd und Ingwer ein erschöpfungsbekämpfendes Zingeron. 

 

Tipp: erfrischender Muntermacher (in Smoothies, Smoothiebowl, Trinkschokolade, etc...) - mischt euch Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Pfefferminze (in geringen Mengen) zusammen. Diese Kombination schenkt schnell Energie (nicht zu oft anwenden)!

 

- Omega 3: kann bei Erschöpfungszuständen, Abgeschlagenheit und Depressionen eine Hilfe sein. (Walnüsse, Hanfsamen/Öl, Leinsamen und Omega3 aus Algen (nicht Fisch/Lachsöl!) sind gute Quellen!)

 

- Knoblauch: hilft bei erkältungsbedingter Müdigkeit und Erschöpfung. Am besten einfach bei den Mahlzeiten dazugeben. 

 

- Kreuzblütengewächse: Oft tritt mit Erschöpfung ein Zusammenhang zu Vitamin-B Mangel auf. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein Nahrungsmittel zu sich zu nehmen die pflanzliches Vitamin-B enthalten. Z.B. Kohl-Blumenkohl, Kressepflanzen, Spinat, Avocados, Bananen, ...

 

- Hafer: auch ein Magnesiummangel kann ausschlaggebend bei Erschöpfung sein. Wenn man diesen auf natürliche Weise erhöhen möchte, hilft; Haferkleie, Zartbitterschokolade (90% oder höher), Maismehl, Tomatenmark, Paranüsse, Bananen, Portulak, Fisolen, Mohnsamen, Augenbohnen.

 

Tipp: es kann auch helfen, eine gute Suppe daraus zu kochen, oder zum Frühstück ein Haferbrei mit Bananen und co., so kann man den Mangelerscheinungen entgegen treten und sich was Gutes tun - und gut schmecken tut es auch! (:

 

- Müsli: um bei den Mangelerscheinungen zu bleiben - Eisenmangel ist auch ein Klassiker, gerade bei uns Frauen ist dieser häufiger. Dabei helfen: Hülsenfrüchte wie Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen. Auch Vollkornprodukte, Heidelbeeren, Walnüsse, Äpfel, Birnen, Melonen können unterstützten. Oder rote Säfte wie Rote Rüben, Tomatensaft, ...

 

- Shiitake-Pize: werden im asiatischen Kontinent auch gern für medizinische Zwecke eingesetzt, und helfen auch bei länger andauernden Erschöpfungszuständen. 

 

- Zitrusfrüchte: genügend Vitamin C ist wichtig im Kampf gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Abgesehen davon regt es das Immunsystem an und steigert die Ausdauer. 

 

- Kefir: wurde früher gerne von russischen Ärzten bei unterschiedlichen Krankheiten verschrieben. Kefir liefert wichtige Energie spenden B-Vitamine, hochwertige Kohlenhydrate und Eiweiße. Die Hefepilze und Milchsäurebakterien regenerieren außerdem die Darmflora. (Auch gut nach einer Antibiotikabehandlung). 

 

- Bockshornklee: enthält einen hohen Gehalt an Cholin (bildet Vorstufe zu Botenstoffen im Gehirn) und Mineralien - wirkt als Kräftigungsmittel. Schon im antiken Griechenland wurde dieses gern eingesetzt, um Menschen nach erschöpfenden Krankheiten wieder zu stärken. 

 

Durch eine gute Freundin kam ich auch auf die Idee der Bachblüten, natürlich braucht ihr hier eine richtige Einstellung/Beraterin - ohne dem geht es leider nicht, aber wen es interessiert, passende Bachblütenessenzen für Erschöpfung könnten sein: 

Olive, Oak, Gorse, Hornbeam, Rock Water und Verbain. 

 

Welche Nahrungsmittel sollte ich nicht zu mir nehmen: 

 

- Süßes: lässt den Blutzuckerspiegel zwar in die Höhe steigen, aber man fühlt sich nur für den ersten Moment „gut“. Wenn der Blutzuckerspiegel nämlich wieder sinkt ist der Spaß leider zu Ende. Dadurch kommt es auch oft zu „Fressattacken“. Weiters ist der Einfachzucker ein Vitamin-B Räuber (siehe oben).

 

- Koffein: der bekannte „Muntermacher“ welcher leider auch nur kurze Zeit anhält, und danach fühlt man sich meist schlechter als davor! ein gutes Wasser mit Zitrone hilft vielleicht mehr! (: 

 

Zum Schluss geb ich euch mit, sucht euch einen Ausgleich für den Alltag, Fitnesscenter ist nicht für jeden ideal und auch hat nicht jeder das Geld für Yoga, aber YouTube bietet super gratis Videos an mit unterschiedlichen TrainerInnen. Schaut euch durch, sucht euren Weg (Yoga, Ausdauer, Pilates, Meditation, Tai-Chi, Feldenkrais oder progressive Muskelentspannung!) 

Ich hoffe, ich konnte euch helfen! Denn Erschöpfungszustände, Depressionen, Überforderung sind leider in der heutigen Zeit zum Alltag geworden. Aber ich möchte euch gern dieses Zitat mit auf den Weg geben: 

 

„Mach das Beste aus dir selbst, denn es ist alles was du hast“ 

 

Macht es Gut, alles Liebe euer Lia´s Ursprungsgedanke! (: 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload