natürliche Antibiotika

November 23, 2016

Heutzutage kommt es leider schon viel zu oft vor, dass man bei der kleinsten Sache schon ein herkömmliches Antibiotika verschrieben bekommt. Manchmal weil man keine anderen/besseren Mittel kennt, manchmal weil man einfach schnell wieder gesund werden möchte, sich nicht die Zeit nehmen kann/will die Krankheit ausheilen zu lassen und manchmal weil man leider von niemanden eine Alternative bekommt. 

 

Es gibt natürlich auch bestimmte Krankheitsbilder wo ein Antibiotikum nicht auszuschließen ist und hilft. Keine Frage! Aber zu aller erst, informieren welche Alternativen es gibt, und zweitens und das ist ganz wesentlich, gebt dem Heilungsprozess Zeit! Eine Stadt ist auch nicht von heut auf morgen erbaut worden, und um den Körper wieder auf Vordermann zu bringen, dauert das ebenso auch seine Zeit. 

 

Wieviele kennen es nicht, die ganze Woche viel Stress gehabt, endlich hat man ein wenig Zeit sich zu entspannen kommt zu Ruhe, aufeinmal bekommen wir unseren Körper erst wieder bewusst mit, ein kurzer Moment entsteht wo wir wieder, achten auf unseren Körper zu hören, und plötzlich? man hat erste Anzeichen von unwohl- und kranksein? Wie oft passiert das einem? leider zu oft! wir vergessen unserem Körper Ruhe, Entspannung gesunde Ernährung zu geben, eigentlich der „Tank“ für jede Maschine. Man ist gestresst, einem tut alles weh, schnell noch irgendwo einen Blödsinn kaufen, schnell hineinschlingen und wieder weiter gehts. Furchtbar, stellt euch nur vor eine Maschine müsste rund um die Uhr arbeiten, auf Hochtouren? eine lange Lebenszeit hat diese Maschine nun leider nicht. 

Aber gerade in der heutigen Zeit, bleibt uns manchmal leider keine andere Möglichkeit als zu „funktionieren“ und damit wir den belasteten Körper nicht noch zusätzlich mit starken meist unverträglichen Medikamenten vollstopfen erstell ich für euch diesen Beitrag, ich hab aus allen Möglichen Büchern die besten natürlichen Antibiotika zusammengesucht, um diese mit euch zu teilen. Zum einen zum natürlichen Vorbeugen und auch zum akuten bekämpfen. 

 

Interessant zu Wissen ist, dass herkömmliche Antibiotika nur Bakterien bekämpfen ABER oft ein Hauptgrund einer Erkrankung aus Viren verursacht wird und dagegen können Antibiotika nicht viel anrichten. Viele der Pflanzen haben jedoch antivirale und antibiotische Wirkstoffe! (; 

 

... nun kommen wir zu den persönlichen Erfahrungen ...

 

Aber Heilmittel Nummer 1: Ruhe, Zeit und Entspannung (in welcher Form auch immer, Mediation, ein heißes Bad, ...)

 

Wichtige Nebeninfo: auch pflanzliche Antibiotika/Wirkung ist mit Vorsicht anzuwenden. Zum einen gibt es auch AllergikerInnen (Aloe, Korbblütler...) zum anderen spielt die Dosierung bei gewissen Pflanzen (Kava, Beinwelk, Arnika oder Pestwurz) eine wichtige Rolle.

 

Regel Nummer eins bei Heilpflanzen/Kräutern - zu viel tut auch nicht gut. Eine alte Regel meiner Oma: kein Kraut länger als eine Woche durchgehend einnehmen. Lieber wechseln und dem Körper auch Ruhephasen gönnen!

 

Kräutertees: eine der häufigsten „Heilmittel“ welche wir bei Erkrankung zu uns nehmen. 
--> die richtige Anwendung hierbei ist aber sehr wichtig: erstens bitte keine Plastikgefäße oder Einsätze verwenden, das ist ein persönliches Anliegen. Nun die Qualität der Kräuter ist zum einen hervorzuheben! (am besten selbstgesammelten, oder aus Bio-/Reformhäuser, Kräuterapotheken (z.B. Wien - nähe Schottentor) und bei Sonnentor sind gute Anlaufstellen.

Weiters, das Wasser soll wirklich schön aufgekocht sein, und die Kräuter am besten davor etwas in den Händen reiben dadurch geben diese mehr Inhaltsstoffe her und während dieser Tee (meistens 10 min.) zieht, unbedingt darauf schauen, dass die Kanne/Tasse (mit einem Deckel, Teller...) geschlossen ist. Denn dieser Dampf welcher austritt, das sind die wertvollen ätherischen Öle drinnen, die euch sonst abhanden kommen.

 

- Birkenblätter: wirkt harnausscheiden, blutreinigend, fiebersenkend, entzündungshemmend und antibakteriell (bei Blasenentzündungen, Nierenfries, rheumatischen Beschwerden, Frühjahrsmüdigkeit, Haarausfall, Schuppen)

 

- Brunnenkresse: wirkt bei Wurmbefall, harntreibend, keimhemmend, blutreinigend (hoher Vit-C Gehalt) - (bei gestörter Leber- und Gallenfunktion, Entzündungen der oberen Luftwege, Harninfektionen, rheumatische Beschwerden)


- Ceylon-Zimt: wirkt antibakteriell, krampflösend, blähungswidrig für Magen-Darm, senkt Blutzuckerspiegel, schmerzlindernd, appetitanregend, pilzwidrig, durchblutungsfördernd, schleimlösend - (bei Magen-Darm Beschwerden, Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis)

 

- Eisenkraut: wirkt schleimlösend, entzündungshemmend, antibakteriell, antivira und hustenreizlösend, schmerzstillend, abschwellend - (bei akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, 
Mandelentzündungen, Atemwegsinfekt, Bronchitis, Asthma, Keuchhusten, Schlaflosigkeit, Nervosität)

 

- Meerrettich/Kren: wirkt antimikrobiell, entkrampfend, durchblutungsfördernd, wachstumshemmende Auswirkungen auf Tumore - (bei Atemwegserkrankung, Rheuma (äußerlich), Gicht, Muskelschmerzen, Abwehrkräftestärkend.)

 

- Schafgarbe: wirkt antibakteriell, entkrampfend, entzündungshemmend, pilzwidrig, blutstillend -(bei Magen-Darm Beschwerden, Durchfall/Blähungen/Krämpfe/Magengeschwüre, Gallenbeschwerden, Menstruationskrämpfe, Lebererkrankungen.)

 

-Süßholzwurzel: wirkt entzündungshemmend, auswurffördernd, bei Allergien, antibakteriell, pilzwidrig, - (unterstützt bei niedrigen Blutdruck, Gastritis, Reizmagen, Magengeschwüre, Katarre der oberen Luftwege, Bronchitis, Asthma)

 

-Thymian: wirkt auswurffördernd, schleimlösend, krampflösend, entzündungshemmend, antimikrobiell, antiviral - (bei Verdauungssaftfördernd, Bronchitis, grippale Infekte, Reizhusten, Menstruationskrämpfe, Entzündungen bei Mund-Rachenraum (Gurgeln), Erkältungen (Badewasserzusatz))

 

-frischer Rettichsalat: war früher am Land sehr beliebt: wirkt antibiotisch, beruhigt die Atemwege, leicht Blähend (Rezept: 1 Rettich, 1 gelbe Rübe, Handvoll Radieschen, Öl, Zitronensaft, Salz und frischer Pfeffer - raspeln und vermengen) Mahlzeit! 


--> weitere wären noch Aloe, Arnika, Propolis, Canberry, Efeu, Nelke, Goldrute, Kamille, Knoblauch, Odermennige, Papaya, Grapefruitkernextrakt, Ringelblume, Salbei, Sonnenhut, Teebaum, Wacholder, Weißer Senf, Zwiebel, Madesüßkraut, Weidenrinde, ...
 

 

... das sind leider nur ein paar wenige von so unglaublich vielen natürlichen Antibiotika. 

 


Mein Geheimtipp: (bei Fieber & Co, „Aspirinersatz“) 
gleiche Mengen: Süßholzwurzel, Lindenblüten, Holunderblüten, Süßholzwurzel, Thymian, Eibischwurzel in ein wiederverschließbares Glas geben, und bei ersten Anzeichen einen guten Liter vorm schlafengehen trinken! hat mich bis jetzt nie enttäuscht - und mich vor Erkrankungen bewahrt! (Geschmack ist gewöhnungsbedürftig aber alle male wert)   (: 

 

(einige von diesen Kräutern und Pflanzen erhalten zukünftig einen eigenen Blogbeitrag, andere finden leider nur in dieser Aufzählung Erwähnung)

-> falls mehr Interesse zu diesem Thema auftreten sollte, schreibt mir einfach ein Kommentar und ich werde versuchen diesen, eh schon so langen Beitrag, zu erweitern

 

Alles Liebe euer Lia´s Ursprungsgedanke! (:

 

 

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